Seminarprogramm / Körpersprache (nonverbale Kommunikation)
     
Bei Präsentationen sind die Inhalte Voraussetzung für den Erfolg. Eine ebenso grosse Rolle spielt aber auch die nonverbale Kommunikation (Bewegungen, Augenkontakt, Körperhaltung). Besonders authentische wirkt es, wenn Rhetorik und nonverbale Kommunikation (Gestik, Mimik, Blickkontakt, Körpersprache etc.) übereinstimmen.
     
Zu den wichtigsten nonverbalen Kommunikationselementen gehören die Gestik und die Mimik.

Die Gestik lässt sich unterteilen in echte und bewusste Bewegungen und lässt sich vom geübten Publikum leicht unterscheiden. Die echte authentische Gestik ist dem Wort immer voraus. Sie zeigt den Zuhörern, dass sich der Redner wohl fühlt und dass er sich mit dem kommunizierten Inhalt identifiziert. Die unechte Gestik folgt dem gesprochenen Wort nach. Die bewusste Bewegung ist eingeübt und wirkt daher künstlich und deplaciert.

Die Mimik ist ebenfalls ein Ausdruck der eigenen Persönlichkeit, weshalb alle einstudierten Gesichtsausdrücke ebenfalls nur künstlich wirken.

Ein weiteres wesentliches Element der nonverbalen Kommunikation ist der Augen - Kontakt oder Blick - Kontakt. Er vermittelt dem Zuhörer das Gefühl, persönlich vom Redner angesprochen zu werden.

Der Augenkontakt signalisiert daher immer eine Zuwendung zum Publikum. Der Blickkontakt hat überdies auch im persönlichen Gespräch zwischen zwei Menschen eine eminente Bedeutung.
 

Neben den erwähnten Elementen der nonverbalen Kommunikation wirken alle weiteren Körpersignale (Bewegungen, Körperhaltung, Gangart, etc) auf die Gesprächspartner. Eine frische Rede lässt sich beim besten Willen nicht glaubhaft mit einer nachlässigen Körper - Haltung kommunizieren.

Zusammenfassend kann gesagt werden, dass Reden und Präsentationen vor allem dann beim Publikum ankommen, wenn Inhalt, Rhetorik und Körpersprache des Redners übereinstimmen.

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